15 April 2007
Sunset Strip
Nun waren wir endlich bei Nacht auf dem Pflaster der Stars und Kuriositäten. Spannend ist es allein schon den Strip entlang zu gehen und Leute zu beobachten. Stars waren bis auf B-Real von Cypress Hill nicht zusehen. Nach dem wir in einer Sportsbar waren, welche unseren Bars in Deutschland am ähnlichsten ist, sind wir in den Viper Room (Johnny Depp), wo Oliver Future auf der Bühne standen. Das coole war, dass wir uns ohne Eintritt zu bezahlen, dort hineingeschlichen haben.
Und jetzt kommt's: als wir dann weiterziehen wollten und es kurz vor 2 Uhr war, hieß es wirklich an jeder Bar und jedem Club: Wir schließen gleich. Es war für uns unfassbar, dass auf dem Sunset Strip tatsächlich um 2 Uhr die Bordsteinkanten hochgeklappt werden. Ein Türsteher meinte noch: You are not in Las Vegas or in Germany... that's L.A.. Toll. Nach dem wir dann noch in einem Diner gegessen haben, wo alle gestrandet waren, die noch nicht nach Haus wollten, warteten wir auf den Bus Richtung Santa Monica Blvd. und unser Bett im Village Motel. Gute Nacht!

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Klassisch: mit Alkohol in den Papiertüten

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"Whisky a Go Go", der Laden in dem The Doors berühmt wurden
Sunset Strip, Hollywood Blvd. und In-N-Out Burger
Heute haben wir nun den Sunset Strip (eigentlich Sunset Boulevard) und den Hollywood Boulevard angeschaut, also das Standard Programm.

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"The Doors"-Star auf dem Walk of Fame

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Der schon länger geplante Besuch des "In-N-Out Burger" aus dem Film "The Big Lebowksi" war heute auch gleich mit dran und die Burger haben wirklich sehr frisch zubereitet geschmeckt. Sehr empfehlenswert.

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Jetzt geht es auf den Sunset Strip zum Party machen...
The Beach
In L.A. angekommen hatten wir relativ schnell ein preiswertes Motel gefunden. Zusätzlich erlies uns der sehr nette Herr auch noch die Steuer und meinte das es unglücklicherweise ab morgen regnen sollte, also mussten wir sofort zum Strand. Das Santa Monica Pier und Venice Beach waren sehr schön, ich hatte schon oft die Bilder der Webcam von Venice Beach angeschaut und plötzlich war ich dort, toll. Schnell ging dann aber die Sonne unter und mehr und mehr kaputte Gestalten säumten unseren Weg, so dass ich die Kamera lieber nicht ausgepackt habe. Evtl. werden wir bei schönerem Wetter noch einmal Venice und seine Wasserkanäle besuchen und dann gibt es auch Fotos. Am nächsten Tag wollten wir dann den Sunset Strip und Hollywood erkunden.

Vencie Beach Webcam
Santa Monica Beach Webcam

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to L.A.
Mittwoch Abend kamen wir erst sehr sehr spät in Santa Barbara an, so das wir uns dort erst am nächsten Morgen ein wenig umschauen konnten. An sich ist es in Santa Barbara sehr schön, aber nicht wirklich interessant, vielleicht eher zum Entspannen und die Seele baumeln lassen.

Schnell ging es dann weiter vorbei an Malibu und an seinen Stränden in die Stadt der Engel: Los Angeles.

Fortsetzung folgt...
Beautiful
... ist wohl das einzige was diese Bucht korrekt beschreibt. Ich werde noch versuchen ein Video online zu stellen, das dürfte einen noch besseren Eindruck vermitteln.

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Surfin' in the USA
In Santa Cruz bekamen wir nun endlich einmal einen klassischen Surfer Strand mit dazugehörigem Pier zusehen. Nach dem wir uns ein Motel zur Übernachtung besorgt hatten, sind wir noch einmal in eine Bar auf dem Pier und siehe da, die passenden Surfer und hübschen Mädels waren auch da, sehr Klischeehaft, aber trotzdem schön anzusehen. Nach einer Weile sind wir dann auch mit ein paar Leuten aus Santa Cruz in Kontakt gekommen, die dann natürlich mehr über unsere Reise wissen wollten und der Barkeeper schwärmte natürlich von deutschem
Bier. Den darauf folgenden Vormittag verbrachten wir in Santa Cruz mit Wäsche waschen bis es dann am selben Tag noch zum 260 Meilen (480km) entfernten Santa Barbara gehen sollte. Auf diesem Weg lag aber noch Big Sur, was unbeschreiblich schöne Buchten haben sollte, also mussten wir das auch noch mit einbauen, es würde also ein langer Tag werden.

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Apple Inc.
In Cupertino bei Apple reinzuschauen war natürlich Ehrensache. Toll wäre auch ein schnelles Foto mit Steven Jobs gewesen, aber leider war auf dem Apple Campus nicht viel los und Herr Jobs war auch weit und breit nicht zu sehen. Ich kaufte mir also im Apple Store ein Windbreaker mit kleinem Apfel drauf und eine Kaffeetasse. Anschließend ging es weiter nach Santa Cruz.

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Golden Gate Bridge
Ein wirklich unglaubliches Bauwerk (von 1937). Zugleich muss aber auch einiges getan werden, um die Golden Gate zu erhalten und vor evtl. kommenden Erdbeben zu schützen, deshalb waren unter der Brücke auch einige Arbeiter am werkeln. Wir waren zuerst bis zur Mitte der Brücke gelaufen, um Fotos zu machen und auf das Meer und SF zu schauen und anschließend sind wir dann mit dem Auto auf die andere Seite nach Sausalito gefahren. In Sausalito gibt es einen Yachthafen und eine Menge verwinkelter sehr idyllischer Bergstraßen mit kleinen Häuschen, der ideale Ort sich niederzulassen. Hier genehmigten wir uns einen Kaffee und fuhren dann weiter nach Cupterino zu Apple Inc.

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Eine wundervolle Aussicht auf SF von den Twin Peaks

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San Francisco
Heute morgen (Montag) bin ich mit heftigen Kopfschmerzen aufgewacht, da der Barkeeper der "The Transfer"-Bar sich freute ein paar Deutsche in seiner Bar zu haben und einen Drink nach dem anderen spendierte. Das kann man auch schlecht ablehnen. In der Bar zuvor wurden wir mit "Welcome in America" begrüßt, im Großen und Ganzen waren wir also in San Francisco sehr willkommen.

Im Laufe des Tages guckten wir uns dann die Bucht "Fisherman's Wharf" an, aber leider fuhr die Fähre nach Alcatraz nicht, so das wir nur Fotos von weitem machen konnten. Die obligatorischen Cable Car-Fahrt war auch sehr schön, wobei wir SF aus vielen schönen Perspektiven sahen. SF ist wirklich eine sehr coole und schöne Stadt und wieder einmal ist die Zeit auf unserem Trip zu knapp um wirklich alles zu sehen. Schade. Aufgefallen ist uns hier, dass wir sehr viele Deutsche getroffen haben.

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Yosemite National Park
Eigentlich hatten wir während unser zweitägigen Fahrt zum Yosemite National Park schon ein bisschen den Glauben an die Ankunft verloren, als wir dann aber nach und nach diesen sehr schönen Park entdeckten, entschädigte das wirklich alle Strapazen. Als ich im Englisch Unterricht zum ersten Mal vom Yosemite gehört hatte, war das sehr weit und eigentlich unerreichbar, doch dann plötzlich inmitten dieser wunderschönen Naturgewalten zu stehen, war schon ein schönes Gefühl.

Ich glaube auch, dass ich diesen Park eines Tages noch einmal mit ein bisschen mehr Zeit besuchen werde, da man hier wirklich einige Tage lang die pure Natur mit verschiedensten Aktivitäten genießen kann - sehr zu empfehlen.

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