22 April 2007
Vegas again + Mandalay Bay
Mittwoch, 25.Apr 13:00 Vegas (letzter Tag)
Den letzten Tag in Vegas wollten wir noch einmal
nutzten, um ein bisschen Sonne zu tanken.
Glücklicherweise bekam ich von meinem Kollegen
Randall eine Pool-Karte für die echt tolle
Pool-Landschaft des The Hotel/Mandalay Bay mit
künstlichen Wellen. Der Aufenthalt dort war sehr
entspannend, doch leider holte ich mir dort einen
Sonnenstich, die Wüstensonne sollte man nicht
unterschätzen. Anschließend machten wir dann noch
eine Rundfahrt mit der Las Vegas Monorail deren
Strecke durch ca. 5 der riesigen Hotels am Las Vegas
Boulevard führt. Den restlichen Tag musste ich dann
auf dem Zimmer verbringen, um mich von meinem
Sonnenstich zu erholen und auf den morgigen sehr
langen Flug vorzubereiten.
Mein $12 Margarita
Mein $12 Margarita
Ontario Mills - Outlet Mall
Dienstag, 24.Apr 14:00 Ontario
Heute (Dienstag) sind wir nach Ontario ca. 50 Meilen
östlich von Los Angeles gefahren. Die Ontario Mills
ist eine Outlet Mall mit 200 Geschäften. Hier gibt es
nicht nur viele Marken-Klamotten an einem Platz,
sondern auch zu unglaublichen günstigen Preisen. Es
ist sehr schwer hier nicht mit vielen vielen Tüten
und einiges weniger an Kohle wieder herraus zu
kommen. Am späten Nachmittag mussten wir dann noch
nach Las Vegas. Auf diesem Weg kommt der Wüstenort
"Barstow", der am Anfang des Films "Fear and Loathing
in Las Vegas" eine Rolle spielt. Hier fuhren wir
extra vom Freeway auf den alten Highway 58 herunter,
um ein paar Aufnahmen, ähnlich wie im Film, zu
machen. Diese Aufnahmen werden wir dann zu einem
späteren Zeitpunkt online stellen. In Las Vegas
angekommen haben wir wieder in unserem beliebten
Motel 6 eingecheckt und sind zeitig ins Bett, um den
nächten und letzten Tag noch nutzten zu können.
Der Strand von Malibu & Ein paar Gedanken
Montag, 23.Apr 18:00 Malibu / L.A.
Gerade rechtzeitig um noch einmal in den Pazifik zu springen sind wir in Malibu angekommen. Als ich wieder aus dem sehr kalten Wasser heraus kam, mich auf mein Handtuch setzte und die letzten Sonnenstrahlen genoss, machte sich ein merkwürdiges Gefühl in mir breit. Die drei Wochen an der Westküste der USA waren nun fast vorbei und ich habe wirklich gemerkt, dass dieses Land es mir angetan hat. Auf der einen Seite war ich glücklich aus meiner Idee eine reelle Erfahrung gemacht zu haben und auf der anderen Seite traurig wegen der wahrscheinlich nicht allzu schnellen Rückkehr hierher. Selbstverständlich freue ich mich auch darauf wieder nach Hause zu kommen und meine Lieben zu sehen. Mir ist natürlich auch klar, dass irgendwann wieder der normale Alltag einkehren sollte, aber sollte man sich den nicht einrichten, wo es einem am besten gefällt? Vielleicht verfliegt dieses Gefühl in mir auch wieder, wer weiß, das wird sich zeigen. Die allseits bekannte miesmacherische Laune in "good old Germany" wird aber nicht verfliegen und Angesichts der begrenzten Zeit die man auf diesem Erdball hat, sollte man darauf nicht warten, vor allem bei einem kommendem WM-losen Sommer. Ach und die vielen Fähnchen die letzten Sommer zur WM bei uns zu sehen waren, sieht man hier das ganze Jahr über. Und hier kann man jetzt sagen, was man will und auch hinweg über alle außenpolitischen Aktivitäten der USA, der Amerikaner steht im Allgemeinen zu seinem Land und das erzeugt eine positive Grundstimmung im Land. In Deutschland dagegen kann man hinhören, wo man will, oft wird eben gemeckert. Woran liegt das nur?
Tijuana
Montag, 23.Apr 12:00 Mexico
Heute morgen hat der Wecker bereits um 6 Uhr
geklingelt, da wir eine Menge vor uns hatten. Im
Motel 6, welches direkt am Flughafen von San Diego
liegt, konnten wir allerdings erst spät einschlafen,
da die Flugzeuge bis ca. 24 Uhr über unserem Zimmer
hinweg donnerten. Auf dem Plan stand ein kurzer
Besuch in Tijuana, der ersten Stadt hinter der Grenze
von Mexiko und anschließdend die Rückfahrt nach
Malibu/Los Angeles zum Baden. Als wir zu Fuß die
Grenze zu Mexiko überquert hatten, wurden wir sofort
von hunderten mexikanischen Taxifahrern mit "Hey
Guys, Taxi" belagert. Sie wollten uns für $5 nach
Downtown Tijuana fahren, wo ein bisschen mehr los
war. Nachdem wir die Stände mit immer wiederkehrendem
Angebot hinter der Grenze überflogen hatten, fuhren
wir schließlich nach Downtown. Dort angekommen bot
sich uns aber ein ähnliches Bild und wir waren
schnell von dem dann echt nervenden "Hey guys" dies
und "Hey guys" das genervt. Ein Typ bot uns dann vor
seiner Bar einen Tequila "for free", da sagten wir
nicht nein. Drinnen angekommen setzten sich plötzlich
zwei leichtbekleidete "echt" hässliche junge Frauen
auf unseren Schoß - ups, wo waren wir denn da
gelandet. Sie zögerten auch nicht lang mit
eindeutigen Einladungen - OK austrinken und raus
hier, dachten wir. Sie ließen natürlich nicht locker
und ich musste zweimal energisch "NO" sagen, bis sie
sich verzogen. Puhh, da waren wir echt froh, als wir
dort wieder draußen waren. Wir "genossen" also das
sich uns gebotene Mexiko noch ein bisschen und
machten uns dann wieder auf zur anderen Seite der
Grenze.
Am Grand Canyon hatten wir ein sehr nettes Pärchen getroffen, die uns schon warnten, dass Tijuana nicht allzu toll sei und dass man doch weiter ins Land müsse, um die wirklich schönen Seiten Mexikos zu sehen. Die Versicherung unseres Mietwagens beinhaltete aber keine Absicherung für Mexiko, so dass wir hier die Grenze nur zu Fuß überqueren konnten und uns eigentlich ein kleiner Ausflug über die Grenze erst einmal ausreichte.
Am Grand Canyon hatten wir ein sehr nettes Pärchen getroffen, die uns schon warnten, dass Tijuana nicht allzu toll sei und dass man doch weiter ins Land müsse, um die wirklich schönen Seiten Mexikos zu sehen. Die Versicherung unseres Mietwagens beinhaltete aber keine Absicherung für Mexiko, so dass wir hier die Grenze nur zu Fuß überqueren konnten und uns eigentlich ein kleiner Ausflug über die Grenze erst einmal ausreichte.
Venice Beach again
Sonntag, 22.Apr 16:00 Los
Angeles
Venice Beach noch einmal, wie es leibt und lebt - mit
vielen (verrückten) Menschen und viel Sonne. "Die
Hälfte aller Verrückten lebt in 50 Meilen Umkreis von
Los Angeles", stöhnte US-Präsident Harry Truman
einmal und Venice ist glaube ich der Mittelpunkt.
Jim und ich. Er lebte übrigens hier in Venice und hier haben "The Doors" auch zueinander gefunden.
Die kleinen Kanäle von Venice Beach sind einfach "beautiful". Hier zu leben wäre ein Traum.
Schließlich ein Foto mit einer sehr tollen Bedienung aus dem Hooters. Das Hooters gehört definitiv zur amerikanischen Lebensweise dazu. Rustikales Interior, Plasma Bildschirme mit Basketball-Übertragungen, ausgelassene Geburtstagsfeiern und jeder wird mit einbezogen - wirklich für die ganze Familie etwas, aber gut, für die Männer ist es dort schon etwas Besonderes, wie man sehen kann.
Jim und ich. Er lebte übrigens hier in Venice und hier haben "The Doors" auch zueinander gefunden.
Die kleinen Kanäle von Venice Beach sind einfach "beautiful". Hier zu leben wäre ein Traum.
Schließlich ein Foto mit einer sehr tollen Bedienung aus dem Hooters. Das Hooters gehört definitiv zur amerikanischen Lebensweise dazu. Rustikales Interior, Plasma Bildschirme mit Basketball-Übertragungen, ausgelassene Geburtstagsfeiern und jeder wird mit einbezogen - wirklich für die ganze Familie etwas, aber gut, für die Männer ist es dort schon etwas Besonderes, wie man sehen kann.